Tipps & Tricks für den Shoppingtrip in die USA


Einmal nach New York und einkaufen wie die Stars von Sex and the City. Das ist der Wunsch vieler Deutscher und steht ganz oben auf der To-Do-Liste von Reisenden in die USA. Auch wenn das Land der unbegrenzten Möglichkeiten mit attraktiven Preisen und der neuesten Mode lockt, ist beim Shopping in den USA einiges zu beachten. Monero.de gibt Tipps rund um das Thema Shopping in den USA und zeigt, worauf beim Einkaufsbummel geachtet werden sollte.

Die angesagtesten Fashion-Brands versammeln sich in den Shopping Malls, Plazas und Einkaufspassagen der amerikanischen Großstädte. Dort können in Einkaufscentern, neben den bekannten Marken wie Ralph Lauren, Louis Vitton und Benneton, auch zahlreiche Cafés und Restaurants unter einem Dach gefunden werden. Geld sparen kann man hingegen besonders in den sogenannten Factory Outlets, in denen Hersteller ihre Waren direkt anbieten. Diese Einkaufscenter bieten ausschließlich Originalwaren an, die durch den Verzicht auf einen Zwischenhändler, zu deutlich günstigeren Preisen verkauft werden. Die Factory Outlets sind weit verbreitet in den Vororten der großen Städte und oft an Ausfahrtstraßen angesiedelt.

Vorsicht bei der Steuer und beim Zoll

Worauf bei jeder Shopping-Tour in den USA geachtet werden sollte, ist die Preisauszeichnung. Die Angaben auf den Etiketten enthalten nämlich keine Mehrwertsteuer. Diese beträgt je nach Bundesstaat zwischen 8 und 9,5 Prozent und wird erst bei der Bezahlung an der Kasse aufgeschlagen. Eine Möglichkeit diese Steuer zu sparen, bieten Geschäfte, die ein Schild mit der Aufschrift Tax Free ausweisen. Das bedeutet nicht, dass die Mehrwertsteuer nicht zuerst trotzdem bezahlt werden muss, sondern dass diese bei der Ausreise am Flughafen zurückerstattet wird. Um die Erstattung zu erhalten, muss beim Einkauf nach dem Tax-Free-Formular gefragt werden. Das ausgefüllte Formular wird dann einfach am Flughafen abgegeben und daraufhin 70% der bezahlten Steuer zurückgezahlt. Ein Tipp für Reisende nach New York: die Nachbarstadt New Yersey, die schnell und einfach mit der Metro zu erreichen ist, beherbergt mehrere Shoppingcenter, die keine Mehrwertsteuer auf Bekleidung erheben.

Bei dem großen Shopping-Fieber sollten aber nicht die Zollgrenzen für eingeführte Waren in die EU vergessen werden. Jeder Reisende, der aus den USA zurückkehrt, hat einen Zollfreibetrag von 430 Euro. Dabei sind Alkohol und Zigaretten nicht eingerechnet. Wer diesen Betrag überschreitet, muss seine eingeführten Waren theoretisch beim Zoll anmelden und Steuern nachbezahlen. Wenn mit mehreren Personen gereist wird, lohnt es sich die gekauften Sachen untereinander aufzuteilen, um so unter der Grenze zu bleiben. Ansonsten entweder nachzahlen oder hoffen, dass man nicht in eine Zollkontrolle gerät.

Shoppen mit Rabattkarten und Coupons

Eine andere Möglichkeit, um kräftig Geld beim Shoppen zu sparen, sind International Saving Cards, die von einigen großen Ladenketten angeboten werden. Die Rabattkarten werden beispielsweise von Bloomigsdale, Macy’s und Lord & Taylor ausgegeben und garantieren eine Ersparnis von mindestens 10 Prozent, bei dem Einkauf von Bekleidung. Die Rabattkarten können in den Visitor Centern, nach Vorlage des Reisepasses, erhalten werden.

Neben den Rabattkarten sind in den USA verschiedenste Coupons im Umlauf. Die Preisnachlässe gibt es für jeden erdenkbaren Anlass und können aus Zeitschriften oder extra Coupon-Heften ausgeschnitten werden. Geld sparen beim Shoppen gehört einfach zur amerikanischen Lebenskultur und wird mit Spaß verbunden. Mit diesen Tipps und Tricks für die Shopping Reise in die USA, kann hoffentlich jeder selbst etwas einsparen und den Spaßfaktor beim Kampf um die neueste Mode erhöhen.

Foto: Andrea Damm / pixelio.de