Mode für stillende Mütter: unsere Tipps


Wenn das Kleine unterwegs Hunger bekommt, lässt es sich vielleicht mit abgefüllter Muttermilch aus dem Fläschchen vorübergehend beruhigen. Aber Stillen ist noch immer die natürlichere und praktischere Lösung. Wer sich nicht ganz freizügig an jedem Ort präsentieren möchte, kann heute mit schicker und intelligenter Stillkleidung die Brust dezent abdecken. Bequeme Oberteile, die nur an der Brust ein kleines Stück geöffnet werden, sorgen dafür, dass Mutter und Kind selbst in der kalten Jahreszeit oder im Freien nicht frieren müssen. Und wenn das Baby dabei auch noch warmgehalten und von der Umgebung abgeschirmt wird, kann es sich viel besser auf das Trinken konzentrieren.

Tipp 1: Schwangerschaftskleidung aufbewahren

Zum Stillen eignen sich alle Kleidungsstücke, die direkt nach der Geburt passen und die sich leicht im Brustbereich öffnen lassen. Da der Bauch sich noch nicht sofort nach der Entbindung zurückbildet, heben die meisten Mütter ihre Schwangerschaftskleidung aus dem 5. bis 7. Monat auf, die dann wieder gut sitzt. Viele Hersteller von Schwangerschaftskleidung planen bereits vorausschauend und entwickeln Oberteile mit Schlitzen oder Knöpfen im Brustbereich, die dann auch noch als Stillkleidung fungieren können. Aber auch die gewohnte Garderobe aus früheren Zeiten enthält vielleicht bequeme Wickelkleider oder Shirts mit einem tiefen Ausschnitt, der sich leicht unter und neben die Brust ziehen lässt. Vor der Anschaffung neuer Sachen lohnt sich immer ein gründlicher Blick in den Kleiderschrank.

Tipp 2: Welche Kleidungsstücke sind empfehlenswert?

Um Milchflecken in der Kleidung zu vermeiden, empfehlen sich spezielle Still-BHs oder Einlagen für die gewohnten BHs. Während der Stillzeit muss die übliche Größe um etwa eine Nummer plus eine Cup-Größe erhöht werden. Wer also normalerweise 75 B trägt, liegt dann mit 80 C wahrscheinlich richtig. Für die ersten Tage nach der Geburt im Krankenhaus sind auch Stillnachthemden oder Stillpyjamas praktisch, damit Mutter und Kind sich vor fremden Blicken schützen können. Wichtig ist dabei vor allem, dass sich die Verschlüsse leicht mit nur einer Hand öffnen und schließen lassen.
Für den Alltag gibt es vor allem Stillshirts mit langen oder kurzen Ärmeln in vielen Farben und Formen. Zu festlichen Anlässen kann sich die stillende Mutter in einem eleganten Wickelkleid oder Hemdblusenkleid sehen lassen. Überall, wo es eher formell zugeht, ist auch eine normale Bluse mit durchgehender Knopfleiste eine gute Wahl. Ein passender Schal oder ein schickes Tuch lässt sich beim Stillen herunterziehen und als Sichtschutz verwenden. In der kälteren Jahreszeit eignet sich ein kuscheliger Poncho als stilvolles Darüber.

Tipp 3: Wo bekommt man Stillkleidung?

Während Stillkleidung früher nur in Spezialgeschäften erhältlich war, haben inzwischen viele bekannte Bekleidungsketten ein eigenes Sortiment im Programm. Besonders günstig gibt es praktische Stillshirts zum Beispiel bei C&A und bei H&M. Viele zeitgemäße Oberteile für junge Mütter bietet auch Esprit an. Richtig schicke Shirts mit seitlichen Schlitzen oder gekonnt überlagerten Stoffbahnen führt Vertbaudet im Angebot; Modebewusste finden hier auch Tuniken und Umstandskleider mit Stillöffnung für jede Jahreszeit. Weitere Onlineanbieter für Stillkleidung sind MyToys, Amazon und Otto. Still-BHs und Stilleinlagen findet man außer in den genannten Online-Shops auch sehr günstig in den großen Drogerieketten Rossmann und DM.

In einem gesonderten Artikel haben wir außerdem eine Checkliste für die Baby Erstausstattung zusammengetragen.