5 Tipps auf die Eltern beim Kauf von Schuhen für den Nachwuchs achten sollten


Gerade zarte Kinderfüße gehören unbedingt in passende, bequeme Schuhe, da sie noch wachsen und sich leicht formen lassen. Ähnlich wie bei einem Kinderschreibtisch: ist ein Schuh zu klein, können sich dauerhafte Fehlstellungen der Füße entwickeln, die sich als schmerzhafte Haltungsschäden noch im ganzen restlichen Leben auswirken. Wenn ein Schuh dagegen zu groß ist, muss das Kind die Zehen ständig zusammenziehen, sodass sich die Füße verkrampfen. Besonders schwierig gestaltet sich aber der Schuhkauf, weil das Kind selbst noch nicht bemerkt, wenn seine weichen Füße im Schuh zu stark eingezwängt werden. Und auf Schuhgrößen, die sich ohnehin nur an der Fußlänge orientieren, ist wenig Verlass, da auch die Breite und die obere Wölbung des Kinderfußes berücksichtigt werden müssen. So trägt noch heute jedes zweite bis dritte Kind unpassende Schuhe, obwohl die Mehrheit der Eltern in Deutschland das Problem längst erkannt hat. Ähnlich wie bei Kinderschreibtischen muss der Schuh also für das Kind unbedingt geeignet sein

Schließlich gehen Kinderschuhe auch schnell ins Geld - schicke Sandalen oder trendige Sneakers für die Kleinen können das Budget fast so stark belasten wie die Modelle für Erwachsene. Deshalb lassen viele Eltern ihren Nachwuchs die abgelegten Schuhe der Geschwister auftragen oder kaufen Gebrauchtware. Aus orthopädischer Sicht spricht zwar grundsätzlich nichts dagegen, Schuhe kostensparend wiederzuverwenden. Allerdings müssen sie exakt passen, dem Fuß genug Halt bieten und dürfen noch nicht stark abgelaufen sein.

Tipp 1: Schuhe nie ohne das Kind kaufen

Selbst die jüngsten Kinder im Lauflernalter sollten ihre neuen Schuhe immer selbst anprobieren. Auch wenn das Kind nicht merkt, wo etwas drückt, können Eltern und Verkäufer vor Ort besser erkennen, ob Länge und Breite des Schuhs stimmen. Da Kinderfüße in den ersten Jahren sehr schnell wachsen, muss auch die Größe der kürzlich angeschafften Vorgänger nicht mehr zutreffen. Im Laden lassen sich in aller Ruhe mehrere Messmethoden ausprobieren. Eine kostengünstige Alternative wäre der Kauf im Internet, in einem der verschiedenen Outlets wie dem Limango Outlet - welches eine große Auswahl an Kinderschuhen bietet. Hier sollte dann unbedingt zusammen mit dem Kind zu Hause verschiedenen Größen durchgetestet werden.

Tipp 2: Kinderschuhe nachmittags aussuchen

Beim Kauf von Schuhen ist generell zu bedenken, dass sich die Füße im Laufe des Tages ausdehnen. Zwischen Morgen und Abend können gut eine bis zwei Größen Differenz entstehen. Daher sollten Kinderschuhe immer am Nachmittag oder frühen Abend anprobiert werden.

Tipp 3: Barfußlaufen vor der Anprobe

Wenn das Kind mit seinen gewohnten Schuhen in den Laden kommt und direkt in das neue Paar schlüpft, kann es sein, dass der Fuß noch einige Minuten verformt bleibt. Deshalb sollte das Kind erst einmal ausgiebig barfuß laufen, bis sich die Zehen wieder ausgestreckt und die Füße sich in ihre natürliche Form ausgedehnt haben.

Tipp 4: Messen mit der Pappschablone

Auch wenn heute viele Schuhläden spezielle Messgeräte bereithalten, hilft im Zweifel noch immer die klassische Messmethode mit einer Pappschablone: Das Kind stellt sich auf ein Stück Pappe, die Umrisse der Füße werden nachgezogen und dann ausgeschnitten. Der Umriss sollte im Stehen gezeichnet werden, da sich dann die Füße im Vergleich zum Sitzen vollständig nach vorn ausdehnen. Da ein passender Kinderschuh 12 bis 17 Millimeter länger ausfallen soll als der Fuß, wird vor dem Ausschneiden vorn eine entsprechende Zugabe hinzugefügt. Die Pappschablone lässt sich dann im Laden wie eine Einlage in den Schuh schieben.

Tipp 5: Regelmäßig nachmessen

Wenn das Kind endlich passende Schuhe hat, kann es aus diesen leider ganz schnell wieder herauswachsen. Eltern müssen regelmäßig messen, ob die Füße gewachsen sind. Bei Kindern unter drei Jahren sollte dies alle sechs bis acht Wochen geschehen, bis zum Grundschulalter dann im Abstand von vier bis sechs Monaten. Auch bei Kindern ab sechs Jahren wachsen die Füße noch um eine bis zwei Nummern pro Jahr.

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